Feldstärkemessgerät


Feldstärkemessgerät

Artikel-Nr.: vWRFM

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Leiterplattenbausatz mit allen Teilen, ohne Drehspulinstrument und ohne Gehäuse

 

Hand aufs Herz: wie stimmen viele OM‘s ihren mit Hühnerleiter gespeisten nichtresonanten Multibanddipol auf die gewünschte Betriebsfrequenz ab? - Man „spielt" an den Abstimmelementen des obligatorischen Antennenkopplers wechselweise so lange, bis sich ein SWR von 1 ergibt. In der Praxis lassen sich schon mal 2 bis 3 Einstellkombinationen finden. Welche ist nun die richtige? Ein SWR von 1 bedeutet lediglich, daß der Sender vom Anpaßgerät eine reelle 50 Ohm Last angeboten bekommt. Leider sagt das aber nichts über die von der Antenne wirklich abgestrahlte Leistung aus. Schon die „alten Hasen" unter uns erkannten dieses Problem. Sie installierten im Außenbereich ihrer Station einen kleinen Meßdipol (ca. 2 x 1,5m) mit einer Diode parallel zum Speisepunkt, nachgeschalteten HF-Drosseln sowie einem Abblockkondensator und führten die somit gewonnene feldstärkeabhängige Richtspannung über eine Zweidrahtleitung ins Shack. Ein angeschlossenes μA-Meter diente als optische Abstimmhilfe, um die Feldstärke mit Hilfe des Antennenkopplers auf Maximum einzustellen.

Diese Idee war nicht schlecht, hatte jedoch denNachteil, daß diese Zweidrahtleitung mitunter als Antenne wirkte und vagabundierende HF aus dem

Shack das Anzeigeergebnis verfälschte. Die vagabundierende HF wird unter Umständen hervorgerufen durch eine evtl. unsymmetrische Strom/Spannungsverteilung.

Die optimale Lösung ist eine von der Station völlig entkoppelte sich im Freifeld der Sendeantenne befindliche Feldstärke-Messeinrichtung deren Messdaten drahtlos mittels Telemetrie ins Shack zu einer Anzeigeeinheit hin übermittelt werden.

Die nachfolgend beschriebene Feldstärke-Messeinrichtung arbeitet nach diesem Verfahren und gestattet optimale Kopplereinstellungen auf max. Strahlungsleistung. Es wird dabei nicht der Absolutwert der Feldstärke in V/m übermittelt, sondern nur ein momentaner dimensionsloser Relativwert dessen Tendenz (+/-) für den Abstimmvorgang des Antennen-Anpaßgerätes völlig ausreichend ist.

Die Messwertübertragung erfolgt mittels allgemein zugelassener Funkmodulen, welche auf dem harmonisierten 433MHz-ISM-Band. Sendeseitig mit

< 10mW ERP ermöglichen sie eine praktische Messstrecke von etwa 30m. Bei Verwendung einer kleinen Richtantenne (z.B. HB9CV) auf der Empfängerseite kann die erzielbare Reichweite noch erheblich verbessert werden.

Die Außen-Messtelle ist in einem wetterfesten Gehäuse eingebaut. Dank der sehr geringen Standby-Stromaufnahme von etwa 3mA (15mA im Betrieb) kann bequem aus solar-gepufferten Mignon-Akkus versorgt werden. Und das „unbegrenzt".

Um den 433MHz-Funkkanal nur während des Antennen-Abstimmvorgangs zu belegen und die Telemetrie nicht durch normale CW/SSB Aussendungen zu starten (ausgenommen FM und PSK) spricht die Schaltung nur auf Dauerträger > 5sec an. Nach Unterschreitung einer Feldstärke-Mindestschwelle wird die UHF-Übertragung nach 15sec eingestellt.

Die Anzeige des aktuellen relativen Feldstärkewertes erfolgt nach erfolgter Decodierung über ein „antikes" Drehspulinstrument im Empfangsteil welches eine eindeutige und fein auflösende Ablesung der Feldstärke-Tendenz beim Abstimmen des Antennenkopplers ermöglicht.

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